Als Hitler das rosa Kaninchen stahl
Regie: Ilse Hofmann
Drehbuch: Ilse Hofmann, Judith Kerr, Martin Gies, Nigel Kneale
Kamera: Axel Block
Schnitt: Wolfgang Richter
Musik: Birger Heymann
Darsteller:innen: Alexander Rosenberg, Elisabeth Trissenaar, Grete Wurm, Günter Meisner, Hans Christian Rudolph, Marie-Luise Marjan, Martin Benrath, Miriam Spoerri, Sigfrit Steiner
Im Jahr 1933 in Berlin. Anna ist erst neun Jahre alt, als sich ihr Leben von Grund auf ändert. Um den Nazis zu entkommen, muss ihr Vater Arthur Kemper, ein bekannter jüdischer Journalist, nach Zürich fliehen. Seine Familie, Anna, ihr zwölfjähriger Bruder Max und ihre Mutter Dorothea, folgt ihm kurze Zeit später. Anna muss alles zurücklassen, auch ihr geliebtes rosa Stoffkaninchen, und sich in der Fremde einem neuen Leben voller Herausforderungen und Entbehrungen stellen. Der Film endet mit dem Umzug der exilierten Familie von Paris nach London im Herbst 1935.
Der Film basiert auf dem Roman Als Hitler das rosa Kaninchen stahl von Judith Kerr, der 1971 unter dem Originaltitel: When Hitler Stole Pink Rabbit veröffentlicht wurde. Das autobiografisch geprägte Kinder- und Jugendbuch gehört bis heute zum festen Lesekanon in vielen Schulen, gilt als Standardwerk zur Einführung in die Themen Drittes Reich und Flüchtlingsproblematik und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, so 1974 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis als „herausragendes Kinderbuch“.[3] Ins Deutsche übersetzt wurde es von Annemarie Böll. Bis 2013 wurden in Deutschland 1,3 Millionen Exemplare des Buches verkauft.
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