B wie Bartleby
Regie: Angela Summereder
Drehbuch: Angela Summereder
Kamera: Antonia de la Luz Kašik
Schnitt: Sebastian Schreiner
Musik: Wolf-Maximilian Liebich
Ton: Daniel Hasibar
Darsteller:innen: Alex Deutinger, Anna Mendelssohn, Beatrice Frey, Florian Tröbinger, Kevin Dooley, Leopold von Verschuer, Maxi Blaha
B wie Bartleby greift Herman Melvilles legendäre Erzählung auf und verwandelt sie in einen Filmessay über Erinnerung, Sprache und Widerstand. Ausgehend von Dialogen mit einem verstorbenen Gefährten lebt der berühmte Satz “I would prefer not to” in Stimmen und Gesten von Performer:innen, Jugendlichen, Rap-Musikern, Passant:innen und Gestrandeten neu auf – leise, beharrlich, zeitlos.
Von „Moby Dick“-Schöpfer Herman Melville stammt die Erzählung „Bartleby, der Schreiber“. Bartleby ist ein resignierender Mann, verweigert sich zunehmend gesellschaftlichen Zwängen und entfremdeter Arbeit. Aus diesem Stoff knüpft Summereder mit ästhetisch überzeugenden Mitteln einen Hybrid aus freier Aktualisierung und persönlicher Aneignung, reflektiert über innere Lähmung, Protest und Freiheit, poetisiert und politisiert. Dabei spielen Straub/Huillet eine wesentliche Rolle, aber auch ein Rapperduo, welches dem nachdenklichen, vielschichtigen Filmessay einen performativ überraschenden Ausbruch unter dem Titel „I would prefer not to“ schenkt. (Roman Scheiber, Viennale)
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