Davos
Regie: Daniel Hoesl, Juliane Niemann
Drehbuch: Juliane Niemann
Kamera: Andi Widmer
Schnitt: Gerhard Daurer
Ton: Andi Pils, Eva Hausberger, Reto Stamm
Hinter seiner beruhigenden Fassade liegt Davos jedes Jahr im Herzen der westlichen, kapitalistischen Welt. Jeder Staatschef und jeder, der jemand in der Geldwelt ist, trifft sich im Schweizer Dorf mit Gleichgesinnten. Was steht in Davos wirklich auf dem Spiel?
Julia Niemann und Daniel Hoesl schaffen eine faszinierende Beobachtungsdokumentation, in der nie ein Urteil gefällt wird und in der die Dialektik von Konflikten mehr zählt als einfache und beruhigende Antworten. Der Film stellt dem Zuschauer einige unbequeme Fragen, indem er sich auf die Herausforderungen konzentriert, die die neue globale Wirtschaft der Welt stellt.
So beschwören die Regisseure durch diese äußerst präzise Arbeitsstrategie eine fast hyperrealistische Reihe von Konflikten herauf, die durch präzise filmische Entscheidungen nachhallen. DAVOS porträtiert den postmodernen Kapitalismus in einer völlig überzeugenden Weise. Wie er das Leben aller Menschen beeinflusst und wie er unsere Umwelt bedroht. Denn die eigentliche Frage lautet: Ist es akzeptabel, dass eine Handvoll mächtiger weißer Männer darüber entscheiden, wie die Zukunft für alle anderen aussehen soll? - Giona Nazzaro, Vision du Réel
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