Der Verräter - Als Kronzeuge gegen die Cosa Nostra
Regie: Alberto Mangiante, Anna Belluccio, Anna Elisabetta Conti, Marco Bellocchio
Drehbuch: Francesco La Licata, Francesco Piccolo, Ludovica Rampoldi, Marco Bellocchio, Marco Bellocchio, Valia Santella
Kamera: Bacco Andrade, Benni Priolisi, Daniel Foeldes, Danilo De Virgilio, Emiliano Fiore, Fabio Fumelli, Giuseppe Laruccia, Giuseppe Trenta, Joy Carnebianca, Leonardo Kurtz, Lisa Bof, Malte Kneib, Marta Visconti, Massimo Dalla Pozza, Massimo Virzì, Peter Zuffa, Samuele Ferrari, Tiziano Saraca, Toni Giacalone, Vladan Radović, Wolfgang Ennenbach
Schnitt: Francesca Calvelli
Musik: Nicola Piovani, Patrick de Jongh
Ton: Adriano Di Lorenzo, Antonio Tirinelli, Evandro Lima, Francesco Tumminello, Gaetano Carito, Gianluca Basili, Gianluca Carbonelli, Gianluca Stazi, Lilio Rosato, Pierpaolo Merafino, Roberto Ugo Ricciardi, Salvatore Tagliavia, Sergio Basili
Darsteller:innen: Ada Nisticò, Alberto Gottuso, Alessio Praticò, Antonio Orlando, Aurora Peres, Bebo Storti, Bruno Cariello, Claudio Collovà, Edoardo Strano, Elia Schilton, Fabrizio Ferracane, Fausto Russo Alesi, Federica Butera, Gabriele Arena, Gabriele Cicirello, Giovanni Calcagno, Giovanni Crozza, Goffredo Maria Bruno, Jonas Bloch, Luciano Quirino, Ludovico Caldarera, Luigi Lo Cascio, Marco Gambino, Maria Amato, Maria Fernanda Cândido, Matteo Contino, Michelangelo Cicirello, Nicola Calì, Nicola Siri, Nunzia Lo Presti, Paride Cicirello, Pier Giorgio Bellocchio, Pierfrancesco Favino, Pippo Di Marca, Rainer Cadete, Rosaria Costa Schifani, Rosario Palazzolo, Simona Distefano, Tatu La Vecchia, Tommaso Buscetta, Vincenzo Pirrotta
In den frühen 1980ern erreichen die Machtkämpfe zwischen den Paten der sizilianischen Mafia ihren Höhepunkt. Tommaso Buscetta, angesehenes Mitglied der Cosa Nostra, hat sich nach Brasilien abgesetzt. Derweilen wüten in seiner Heimat die Fehden zwischen den Clans. Man begleicht offene Rechnungen, und Buscettas Vertraute werden einer nach dem anderen umgebracht. Als er verhaftet und nach Italien ausgeliefert wird, trifft Buscetta eine Entscheidung, die die Mafia erschüttert: Vor dem Richter Falcone bricht er sein der Cosa Nostra gegenüber geleistetes Schweigegelübde …
IL TRADITORE („Der Verräter“) ist mehr die Geschichte von Tommaso Buscetta als die der Cosa Nostra. Als er 1982 mit seiner geliebten Frau und den Kindern nach Rio de Janeiro geht, will er mit der Mafia brechen. Die brasilianische Polizei verhaftet ihn 1982 und liefert ihn an Italien aus.
Bald wird Buschetta mit dem außergewöhnlichen Richter Giovanni Falcone konfrontiert, der sich durch Unbeugsamkeit und Hartnäckigkeit auszeichnet. Mit ihm wird das ganze Ausmaß der organisierten Kriminalität transparent, unzählige Morde, Schießereien, Erpressungen etc. All diese Verbrechen gehören eindeutig zu Buscettas Lebenslauf, und darum bleibt er ein großes Mysterium der Cosa Nostra: Niemand weiß ganz genau, weshalb er kooperiert. Er scheint getrieben von Rache und dem Wunsch, eine Mafia zu bekämpfen, die nicht mehr im Einklang mit seinen Werten ist. Für die Anhänger der Mafia ist Buscetta ein Verräter, der zum Feind übergelaufen ist. Er selbst sieht das anders.
In seinen Geständnissen betont er immer wieder, dass es zwischen „seiner“ Mafia und den Corleonesi eine tiefe Kluft gibt. Er will der „wahren Cosa Nostra“ auf seine Art Gerechtigkeit angedeihen lassen. In seiner Darstellung gibt es nur einen Verräter: Totò Riina.
Auszeichnungen: Beste Regie, beste Filmmusik, bester Film - Globo d’oro 2019, beste Regie, bestes Drehbuch, bester Hauptdarsteller, bester Nebendarsteller, bester Schnitt, beste Filmmusik – Nastro d’Argento 2019
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