Die noch unbekannten Tage

AT 2026 | 82 MIN | dt., pol.

Regie: Jola Wieczorek

Kamera: Klemens Koscher, Serafin Spitzer

Schnitt: Ewa Golis, Rubén Rocha

Ein Roadmovie rückwärts durch Europa: Regisseurin Jola Wieczorek begibt sich mit DIE NOCH UNBEKANNTEN TAGE auf eine filmische Reise, um Antworten zu finden – zum Beispiel warum die Flucht der Familie aus Polen in den 1980er Jahren ausgerechnet ins Salzkammergut geführt hat.

 


Berührende Gespräche, persönliche Briefe, Home-Movie Filme und private Fotos aus der Kindheit dokumentieren den steinigen Weg in die neue Heimat. Mit Mutter, Vater, Bruder und einer Kamera im Gepäck reist Wieczorek in die Vergangenheit, um die eigene Familiengeschichte zu rekonstruieren: von Polen, wo die Familie einst im 13. Stock einer Hochhaussiedlung lebte, über das Flüchtlingslager Traiskirchen, wo sie 1989 auf das neue Leben wartete, bis nach Bad Goisern im idyllischen Alpenpanorama.

 


Das Hinterfragen des Erinnerungsprozesses zeigt, wie vielschichtig jede Geschichte von Migration ist: durchdrungen von Freude und Schmerz, Hoffnung und Enttäuschung, Fremdsein und Menschlichkeit. Und immer einzigartig und universell zugleich.

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