Doch das Böse gibt es nicht
Regie: Mohammad Rasoulof
Drehbuch: Mohammad Rasoulof
Kamera: Ashkan Ashkani
Schnitt: Meysam Muini, Mohammadreza Mouini
Musik: Amir Molookpour
Ton: Hassan Shabankareh
Darsteller:innen: Alireza Zareparast, Baran Rasoulof, Darya Moghbeli, Ehsan Mirhosseini, Jila Shahi, Kaveh Ahangar, Kaveh Ebrahimpour, Mahtab Servati, Mohammad Seddighimehr, Mohammad Valizadegan, Pouya Mehri, Reza Bahrami, Salar Khamseh, Shaghayegh Shourian
Heshmat ist ein vorbildlicher Ehemann und Vater, jeden Morgen bricht er sehr früh zur Arbeit auf. Wohin fährt er? Pouya kann sich nicht vorstellen, einen anderen Menschen zu töten, trotzdem bekommt er den Befehl. Kann es einen Ausweg für ihn geben? Javad besucht seine Freundin Nana um ihr einen Heiratsantrag zu machen. Doch dieser Tag hält für beide noch eine andere Überraschung bereit. Bahram ist Arzt, darf aber nicht praktizieren. Als ihn seine Nichte Darya aus Deutschland besucht, beschließt er, ihr den Grund für sein Außenseiterdasein zu offenbaren.
DOCH DAS BÖSE GIBT ES NICHT erzählt vier Geschichten über Menschen, deren Leben vor existenziellen Herausforderungen stehen. Sie werfen die Fragen auf, wie integer ein Mensch in einem absoluten Regime bleiben, welche moralische Schuld er ertragen kann, ohne zu zerbrechen, und zu welchem Preis es gelingt, die individuelle Freiheit zu bewahren.
„Von persönlichen Erfahrungen angetrieben wollte ich Geschichten erzählen, die Fragen stellen: Haben wir als verantwortliche Bürger*innen eine Wahl, wenn wir die unmenschlichen Befehle von Despoten umsetzen sollen? Zu welchem Grad können wir als menschliche Wesen für die Erfüllung dieser Befehle verantwortlich gemacht werden? Im Angesicht dieser autokratischen Maschin: Wo stehen wir, wenn es um menschliche Gefühle geht, im Verhältnis zu der Dualität aus Liebe und moralischer Verantwortung?“ - Mohammad Rasoulof, Regisseur
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