Noch bin ich nicht, wer ich sein möchte
Regie: Klára Tasovská
Drehbuch: Alexander Kashcheev, Eva Dvořáková, Irina Minaříková, Klára Tasovská
Kamera: Libuše Jarcovjáková
Schnitt: Alexander Kashcheev
Ton: Michaela Patríková
Darsteller:innen: Libuše Jarcovjáková
Libuše Jarcovjáková erlebt den Prager Frühling 1968 als Teenagerin mit. Desillusioniert von der Politik und der Kunstakademie schlägt sie sich die Nächte um die Ohren und fotografiert unerlässlich. Liebschaften, Schwangerschaften, Abtreibungen, die Sehnsucht, der repressiven Umgebung zu entkommen. Einer überschrittenen Reisedauer in Japan folgt der Entzug ihres Reisepassses. Erst viel später gelingt Jarcovjáková die erneute Ausreise – doch kann sie im kapitalistischen System West-Berlins glücklich werden? Regisseurin Klára Tasovská nimmt uns anhand von Jarcovjákovás Fotografien und Tagebucheinträgen in die sehr persönliche und vielseitige Geschichte der „Nan Goldin des kommunistischen Prags“ mit. Jarcovjáková selbst spricht die Off-Texte, die mit der Ausdrucksstärke der Bilder, deren Rhythmus und Sound-Effekten einen Sog kreieren. Neue Orte, politische Umbrüche und persönliche Schicksale fordern immer wieder die Suche nach dem Selbst heraus und zeigen, dass kein Ich losgelöst von den Umständen seiner Zeit entsteht. (Bianca Jasmina Rauch)
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