Persischstunden
Regie: Vadim Perelman
Drehbuch: Ilya Zofin
Kamera: Vladislav Opelyants
Schnitt: Vessela Martschewski
Musik: Evgueni Galperine, Sacha Galperine
Darsteller:innen: Alexander Beyer, Anastasia Gudei, Andreas Hofer, Anton Zhukov, Antonin Chalon, David Schütter, Elena Girenok, Elena Stetsenko, Felix von Bredow, Gareth McGregor, Gennadiy Fomin, Giuseppe Schillaci, Ingo Hülsmann, Jonas Nay, Lars Eidinger, Leonie Benesch, Lola Bessis, Luisa-Céline Gaffron, Marcus Calvin, Maximilian Anthony Hirschle, Mehdi Rahim-Silvioli, Nahuel Pérez Biscayart, Nico Ehrenteit, Oleg Veber, Pascal Elso, Peter Beck, Serge Barbagallo, Sofia Gershevich, Sofya Gershevich, Svetlana Anikey, Veronika Buslaeva
1942. Gilles, ein junger Belgier, wird zusammen mit anderen Juden von der SS verhaftet und in ein Lager nach Deutschland gebracht. Er entgeht der Exekution, indem er schwört, kein Jude, sondern Perser zu sein – eine Lüge, die ihn zunächst rettet. Doch dann wird Gilles mit einer unmöglichen Mission beauftragt: Er soll Farsi unterrichten. Offizier Koch, Leiter der Lagerküche, träumt nämlich davon, nach Kriegsende ein Restaurant im Iran zu eröffnen. Wort für Wort muss Gilles eine Sprache erfinden, die er nicht beherrscht. Als in der besonderen Beziehung zwischen den beiden Männern Eifersucht und Misstrauen aufkommen, wird Gilles schmerzhaft bewusst, dass jeder Fehltritt ihn auffliegen lassen könnte.
Inspiriert von wahren Begebenheiten erschuf Regisseur Vadim Perelman („Haus aus Sand und Nebel“) mit PERSISCHSTUNDEN ein hochspannendes, wendungsreiches Drama, das eine packende und emotionale Geschichte vom menschlichen Überlebenswillen erzählt. In den Hauptrollen beeindrucken Lars Eidinger („25 km/h“) und Nahuel Pérez Biscayart („120 BPM“), die literarische Vorlage lieferte Wolfgang Kohlhaase. Seine Weltpremiere feierte PERSISCHSTUNDEN auf der Berlinale 2020, der reguläre Kinostart in Deutschland erfolgt am 24. September 2020.
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